Wer wir sind und was wir tun
Gemeinsam Hoffnung schenken – für die Tiere, die niemand sieht
Wir freuen uns sehr, dass Sie auf unseren Verein aufmerksam geworden sind.
Hoffnung für Niemandshunde e. V. ist ein gemeinnütziger Tierschutzverein, der sich mit Herz und Überzeugung für Straßenhunde und -katzen einsetzt. Unser Ziel ist es, notleidenden Tieren dort zu helfen, wo unsere Unterstützung dringend benötigt wird und nachhaltig wirken kann.
Viele Jahre lag der Schwerpunkt unserer Arbeit in der Türkei. Gemeinsam mit engagierten Tierschützern, Vereinen, privaten Helfern und Sheltern unterstützen wir dort Projekte zur Fütterung von Straßentieren, medizinischen Versorgung, Unterbringung sowie – soweit unter den jeweiligen Bedingungen sinnvoll und möglich – weitere Maßnahmen zum Schutz der Tiere.
Neben größeren Sheltern fördern wir bewusst auch kleinere Initiativen und Einzelkämpfer, die oftmals unter schwierigsten Bedingungen täglich um das Überleben der Tiere kämpfen. Wenn Hilfe dringend benötigt wird, versuchen wir schnell und unbürokratisch zu unterstützen.
Die Situation verändert sich
Der Tierschutz muss sich den tatsächlichen Gegebenheiten anpassen.
Die Situation der Straßenhunde in der Türkei hat sich in den vergangenen Jahren dramatisch verschärft. Nach offiziellen Angaben der türkischen Behörden wurden bereits rund 89 % der Straßenhunde eingefangen. Gleichzeitig fehlen vielerorts geeignete Unterbringungsmöglichkeiten, sodass für unzählige Tiere keine Zukunft mehr besteht.
Auch die legale Ausreise geretteter Hunde wird zunehmend erschwert und teilweise nahezu unmöglich gemacht. Dadurch verändern sich die Möglichkeiten des Auslandstierschutzes grundlegend.
Kastrationsprogramme waren über viele Jahre ein wichtiger Bestandteil eines nachhaltigen Tierschutzes. Sie setzen jedoch voraus, dass die Tiere nach der Kastration wieder in ihr gewohntes Umfeld zurückkehren und dort weiterleben können. Wo dies nicht mehr gewährleistet ist, verlieren solche Maßnahmen einen wesentlichen Teil ihrer langfristigen Wirkung.
Aus diesem Grund entwickeln wir unsere Arbeit weiter und richten unseren Blick verstärkt auf Projekte, bei denen wir den Tieren dauerhaft helfen können.
Ein neues Kapitel: Unsere Auffangstation in Ungarn
Ein wichtiger Schritt in diese Zukunft ist der Aufbau einer eigenen Auffangstation in Ungarn.
Mit privaten Mitteln der Vereinsvorstände erwerben wir derzeit ein Grundstück, auf dem in den kommenden Monaten eine moderne Auffangstation entstehen soll. Dort möchten wir geretteten Hunden Sicherheit, medizinische Versorgung und die Chance auf ein liebevolles Zuhause geben.
Ungarn bietet uns die Möglichkeit, nachhaltige Tierschutzarbeit zu leisten und gleichzeitig weiterhin Hunden aus schwierigen Verhältnissen zu helfen.
Bis zur Fertigstellung der Auffangstation befinden sich unsere Hunde in Ungarn auf privaten Pflegestellen.
Selbstverständlich werden wir unsere langjährigen Partner in der Türkei auch weiterhin im Rahmen unserer Möglichkeiten unterstützen. Unsere Arbeit entwickelt sich jedoch weiter, weil sich auch die Rahmenbedingungen verändert haben.
Unsere Arbeit
Unsere Hilfe endet nicht an Landesgrenzen.
Neben unseren Projekten im Ausland engagieren wir uns auch in Deutschland.
Wir unterstützen befreundete Tierschutzvereine durch Vor- und Nachkontrollen, vermitteln Wissen rund um den Auslandstierschutz und helfen bei Bedarf mit kurzfristigen Notpflegestellen.
Ebenso sammeln wir Futter- und Sachspenden, die wir an unsere Partner weitergeben. Viele dieser Hilfsgüter gelangen nur durch engagierte Flugpaten in die Türkei, die einen Teil ihres Freigepäcks für den Transport von dringend benötigtem Tierschutzmaterial zur Verfügung stellen.
Darüber hinaus verleihen wir Sicherheitsgeschirre, GPS-Tracker und Transportboxen, damit gerettete Hunde sicher in ihr neues Leben starten können.
Wie alles begann
Unser Verein entstand nicht aus einem langfristigen Plan, sondern aus einer außergewöhnlichen Notsituation.
Im November 2021 wurden in Ankara 138 Hunde aus katastrophalen Verhältnissen beschlagnahmt. Gemeinsam mit zahlreichen engagierten Tierschützern beteiligten wir uns an der Rettung der Tiere.
Als sich später herausstellte, dass viele dieser Hunde keine dauerhafte Unterstützung mehr erhalten würden, entschieden wir uns, Verantwortung zu übernehmen.
Aus dieser Verantwortung entstand Hoffnung für Niemandshunde e. V.
Bis heute begleiten wir insbesondere jene Hunde, die damals keine andere Organisation mehr übernommen hat – unsere sogenannten „Niemandshunde“.
Wer sich näher für die Hintergründe interessiert, findet die ausführliche Geschichte auf unserer Seite „Wie alles begann“.
Transparenz schafft Vertrauen
Unsere Arbeit wird ausschließlich durch Spenden von Privatpersonen und Unternehmen ermöglicht.
Wir sind überzeugt, dass jede Spenderin und jeder Spender das Recht hat zu erfahren, wie die anvertrauten Gelder eingesetzt werden.
Deshalb berichten wir regelmäßig über unsere Projekte, Rettungsaktionen, Kastrationen, medizinischen Behandlungen, Fütterungen sowie über unsere Einnahmen und Ausgaben.
Offenheit und Transparenz sind für uns selbstverständlich.
Gemeinsam können wir Leben verändern
Ob durch eine Spende, eine Patenschaft, eine Pflegestelle, eine Adoption, Sachspenden oder ehrenamtliche Unterstützung – jede Hilfe trägt dazu bei, Hunden und Katzen eine Zukunft zu schenken.
Wir danken allen Menschen, die unseren Weg begleiten und unsere Arbeit möglich machen.
Gemeinsam geben wir denen eine Stimme, die keine haben.




